Natürlicherweise wachsen die meisten Obstbäume mit einem aufrechten Stamm, der sich dann verzweigt und Leit- und Fruchtäste bildet. Baumformen mit mehreren oder schräg geführten Stämmen sind zwar länger bekannt, waren in der Praxis aber lange Zeit unbedeutend.
Dies hat sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Das hängt vor allem damit zusammen, dass man die Baumreihen schmäler halten möchte, zB für einen mechanischen Schnitt, gleichmäßigere Besonnung der Früchte oder leichtere Ernte, zukünftig auch mit Pflück-Robotern. „Fruchtwand“ ist das Stichwort. So sind Begriffe wie Bibaum, Drapeau marchand, Diagonalbaum, UFO etc. plötzlich in den Fokus gerückt. Doch wie haben sich diese - teils fremd anmutenden - Systeme in der Praxis bewährt?
Frau Dr. Konni Biegert, Fachbereichsleiterin Ertragsphysiologie & Produktionstechnik am KOB Bavendorf, wird über ihre Versuchsergebnisse und Erfahrungen mit solchen Anbausystemen berichten.
Anschließend informiert Frau DI DI Margit Koppi vom Amt der Vorarlberger Landesregierung kurz über die neuen Vorgaben bei der Aufzeichnung professioneller Pflanzenschutzmitteleinsätze. Es hat ja Änderungen im EU-Recht gegeben, die teils mit 1. Jänner 2026 in Kraft getreten sind.
LK Vorarlberg und ARGE Erwerbsobstbauern laden alle am professionellen und halbprofessionellen Obstbau Interessierten zu dieser Fachveranstaltung ein.
Wann: Dienstag, 24. Februar 2026, 15:30 bis ca. 17:45 Uhr
Wo: BSBZ Hohenems (Landwirtschaftsschule)
Referentinnen: Konni Biegert, KOB Bavendorf, Margit Koppi, Amt der Vorarlberger Landesregierung
Eintritt: kostenlos (Kosten übernimmt der Bereich Obst/Garten & Direktvermarktung)
Zielgruppe: Obstbauern, Baumwärter,Landwirte und andere Obstbau-Interessierte
Anmeldung: möglichst rasch, bis spätestens 20. Februar 2026 (LK Vorarlberg, Obst/Garten & Direktvermarktung, T 05574/400-232, E obst-garten@lk-vbg.at)


