🌱 Kompostieren im Hausgarten – fruchtbare Erde selbst gemacht
Termin: Mittwoch, 8. April 2026, 17:30–ca. 20:00 Uhr
Ort: Haltestelleweg 2, 6832 Sulz
Kursleiter: Thomas Kopf, Staudengärtnerei Kopf
Wie lässt sich aus Garten- und Küchenabfällen in kurzer Zeit wertvolle Komposterde herstellen? Dieser Frage widmete sich der praxisorientierte Kurs „Kompostieren im Hausgarten“, der zahlreiche interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzog.
Zu Beginn berichteten die Teilnehmenden über ihre bisherigen Erfahrungen und Ziele beim Kompostieren. Darauf aufbauend erklärte Kursleiter Thomas Kopf anschaulich die Grundlagen der CMC-Kompostierung (Controlled Microbial Composting). Diese Methode ermöglicht es, innerhalb weniger Wochen hochwertigen und nährstoffreichen Kompost zu erzeugen.
Zu den wichtigen Hilfsmitteln zählen ein Plastikfass zum Sammeln von Küchenabfällen, ein Temperaturfühler zur Kontrolle der optimalen Rotte-Temperatur von etwa 60 °C sowie ein geeignetes Kompostvlies. Diese Komponenten unterstützen einen effizienten und kontrollierten Kompostierungsprozess.
🧑🌾 Schritt für Schritt zum fertigen Kompost
Im praktischen Teil demonstrierte Thomas Kopf den schichtweisen Aufbau eines Komposthaufens. Als Grundlage diente eine trockene Unterlage aus Heu, trockenem Rasenschnitt sowie anderen Gräsern und Unkräutern. Darauf wurden Küchenabfälle, getrocknetes Unkraut, Rasenschnitt, Kuhmist vom benachbarten Bauernhof und diverses Schnittgut aufgeschichtet. Durch das gezielte Befeuchten mit einer Gießkanne wurde eine optimale Verrottung sichergestellt.
Bei Temperaturen von rund 60 °C werden Unkrautsamen, Schnecken und mögliche Krankheitserreger weitgehend unschädlich gemacht. Durch regelmäßiges Umschichten – täglich in der ersten Woche, zwei- bis dreimal in der zweiten Woche und einmal in der dritten Woche – entsteht bereits nach etwa sechs bis sieben Wochen gebrauchsfertige Komposterde.
🌿 Das Ergebnis
Das Resultat ist ein unkraut- und schädlingsfreier Qualitätskompost mit hoher Düngewirkung. Diese Methode eignet sich besonders für alle, die mehr als 1 m³ organisches Material pro Jahr nachhaltig und sinnvoll verwerten möchten.








