Zum Auftakt verkosteten die Teilnehmenden zwei Tresterbrände: einen von Michael Nachbaur sowie einen von Guntram Mündle – beide aus Trauben der Schlössle-Lage. Die feinen Unterschiede in Aroma und Charakter sorgten für einen genussvollen Einstieg.
Als Anschauungsobjekt diente eine junge Traubenpflanze im Topf. Dabei wurden wichtige Grundlagen zur Sortenwahl, zum Standort sowie zu Pflanzung und Pflege vermittelt.
Anschließend startete der praktische Teil beim Rebschnitt an der Pergola. Michael Nachbaur erklärte den Cordon-Schnitt, bei dem Zapfen mit zwei bis drei Augen im Abstand von etwa 20 bis 30 Zentimetern belassen werden.
An einem Traubenstock an der Pergola Mauer wurde zudem die Erziehung von Spalierreben am Rankgerüst besprochen. Die Pflege der Ertragsreben zeigte sich anschaulich am Beispiel der Blauburgunder-Traube, bei der ein kräftiger Trieb horizontal befestigt wird.
Den Abschluss bildete die Verkostung eines weiteren Tresterbrands aus Schlössle-Trauben sowie eine gemeinsame Diskussion über das Gelernte.






